Es klingt fast banal: Vor rund sechs Monaten haben wir uns eine App heruntergeladen. Eigentlich nur aus Neugier – „familymind“. In der Vorstellung: „Vielleicht hilft sie uns ein bisschen, Tasks übersichtlicher darzustellen.“
Und wow, wie falsch wir lagen. familymind ist kein Task-Tracker, keine Kalender-App sondern ein All-in-One-Family AI Assistant – und sie hat viel, viel mehr verändert, als wir dachten: Sie hat unsere Beziehung verändert.
Aha-Moment: Gleich ist nicht gleich
Als wir angefangen haben, familymind zu nutzen, haben wir begeistert Tasks reingeschoben – jeder von uns bekam seine To-dos zugewiesen. Mein Mann war meist fürs Einkaufen zuständig, also hat er sich seine Liste erstellt: Für jedes Produkt ein einzelner Task. „Bananen“, „Salat“, „Nudeln“ „Butter“, „Joghurt“…
Beim ersten Blick in das Verteilungs-Feature dachten wir: Jackpot! Sah ziemlich ausgewogen aus. Fünf Tasks bei meinem Mann, fünf bei mir.
Bis wir genauer hinsahen. Während er seine fünf Tasks abhakte, standen bei mir: „Geburtstag planen“, „Überweisungen“, „Klamotten aussortieren“ „Geschenk für Erzieherin“ usw . Das war unser Aha-Moment: Gleich viele Aufgaben heißt nicht gleich viel Verantwortung.
Verantwortung teilen
Ich war lange diejenige, die das Meiste im Blick hatte: Kita-Termine, Arztbesuche, Geburtstagsgeschenke… Selbst wenn mein Mann absolut immer bereit war zu „helfen“, blieb die Verantwortung bei mir. Ich habe mich gefühlt wie eine Projektmanagerin: Aufgaben verteilen, nachhaken, kontrollieren, ob sie erledigt sind. Der berühmte Mental Load lag auf meinen Schultern.
Mit der App haben wir gelernt, Verantwortung wirklich zu teilen. Nicht dieses „halbe Abgeben“, bei dem ich im Hintergrund doch alles checke, sondern 100 %.
Das war für mich ein echtes Learning: Loslassen, vertrauen – und auch damit klarzukommen, wenn Dinge anders laufen, als ich sie machen würde.
Heute haben wir ganze Themenbereiche zwischen uns aufgeteilt – und es läuft smooth!
Vor allem mithilfe der KI hat sich vieles verändert. Klar, am Anfang war es ungewohnt. Wir mussten uns erst daran gewöhnen, unseren Family AI Assistant gezielt zu nutzen und in unseren Alltag einzubinden. Das war kurz tricky – so ein bisschen wie ein neues Teammitglied, das man erstmal kennenlernen muss.
Doch mittlerweile läuft es fast selbstverständlich: familymind macht unser Meal Planning, verteilt Aufgaben im Haushalt, erinnert an Deadlines und hilft sogar beim Planen von Events. Dinge, die sonst in meinem Kopf kreisten, liegen jetzt in der App.
Raum für das Wesentliche
Das vielleicht größte Geschenk ist aber nicht die perfekte Aufgabenverteilung und der Support. Es ist der Raum, der dadurch entsteht.
Wir haben einen neuen Kommunikationskanal – nicht zwischen uns am Esstisch, sondern in der App. Das klingt unromantisch. Aber genau dadurch schaffen wir uns Freiraum. Sobald die Kids schlafen, sitzen wir nicht mehr da und gehen To-dos durch, diskutieren Termine, planen Mahlzeiten und schreiben Einkaufslisten. All das übernimmt familymind. Und wir? Wir haben endlich wieder Zeit darüber zu reden, was uns wirklich bewegt – Gedanken, die sonst im Alltagslärm untergegangen wären. Und genau das lässt uns wieder bewusst spüren, wer wir sind – und wer wir zusammen sein wollen.
familymind ist wahrscheinlich nicht die Lösung für alle Beziehungsfragen 😉 – aber sie ist ein Anfang. Ein Werkzeug, das uns ermöglicht hat, loszulassen, Verantwortung zu teilen und wieder miteinander ins Gespräch zu kommen.



